Singer Songwriter

Denk’ mit
dem Herzen!
Sprichwort
der Hopi

Last Update:
 8. Juli.2008

 

 Weisheiten der Indianer

Von den Indianern und von anderen noch überlebenden Naturvölkern (Aborigines, Maori, Induid etc.) können wir sogenannte “Zivilisierte” nur lernen - Demut und Respekt der Natur gegenüber - denn wir haben irgendwann diese Demut verloren.

Die Industriestaaten meinen, sie stünden über allem, jedoch die Natur wird sich an uns allen rächen - früher oder später - deshalb müssen wir jetzt dagegensteuern und sorgsam mit der Natur umgehen. Sofort - wir haben keine Zeit mehr ...

Meine Worte sind wie die Sterne ...

Folgende Worte werden dem weisen Indianerhäuptling Seattle zugeschrieben, der um 1855 eine engagierte Rede gehalten haben soll, welche die Weißen zur Achtung der Natur ermahnte.
Hier ein Auszug:

Indianerhäuptling Seattle
1786 - 1866

Ein Stamm besteht aus lauter Individuen, und ist nur so gut wie jeder Einzelne.
Chief Tain Seattle, Suquamish

Wie kann man den Himmel kaufen...

...oder verkaufen? ...oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen, wie könnt Ihr sie von uns kaufen? Meine Worte sind wie die Sterne, sie gehen nicht unter. Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig, in den Gedanken und Erfarhungen meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerungen des roten Mannes.

Die Toten des Weißen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter. Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys und des Menschen, sie alle gehören zur gleichen Familie.

Wir wissen, dass der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er lässt die Gräber seiner Väter zurück und kümmert sich nicht. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern und kümmert sich nicht. Seiner Väter Gräber und seiner Kinder Geburtsrecht sind vergessen. Er behandelt seine Mutter, die Erde und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Verkaufen und Plündern. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste.

Spotted Tail, Sioux

Ich weiß nicht, unsere Art ist anders als eure. Der Anblick eurer Städte schmerzt die Augen des roten Mannes. Vielleicht weil der rote Mann ein Wilder ist und nicht versteht. Es gibt keine Stille in den Städten der Weißen. Keinen Ort, um das Entfalten der Blätter im Frühling zu hören oder das Summen der Insekten. Der Indianer mag das sanfte Geräusch des Windes, der über eine Teichfläche streicht, den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern. Die Luft ist kostbar für den roten Mann. Denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum und der Mensch. Der weiße Mann scheint die Luft, die er atmet, nciht zu bemerken. Wie ein Mann, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank. Was die Erde befällt, befällt auch den Menschen.Wenn die Menschen auf die Erde spucken, bespucken sie sich selbst.
Auch die Weißen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, euer Bett zu verseuchen und eines Nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken. Wenn die Büffel alle geschlachtet sind, die wilden Pferde gezähmt, die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen, und der Anblick reifer Hügel geschändet von redenden Dräten, wo ist das Dickicht - fort, wo ist der Adler - fort, und was bedeutet es, Lebewohl zu sagen dem schnellen Pony und der Jagd: Das Ende des Lebens - und der Beginn des Überlebens ...

Häuptlinge der Sioux 1877

Lame Deer - Tahca Ushte (Sioux) über die Zivilisation:

Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grunde hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd, kein Zelt oder keine Decke besaß, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum gemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und keine Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen.

Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die - wie man sagt - für eine zivilisierte Gesellschaft notwendig sind.

Red Bird (Sioux)

Wie lange leben wir auf Erden?
Nicht für immer, nur eine kleine Spanne. Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt,
Quetzalfedern knicken. Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang.
Unsere Zeit ist geliehen, im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.
Azteken

Die Erde ist unser Mutter, sie nährt uns.
Was wir in sie hineinlegen, gibt sie uns zurück.
Big Thunder (Wabanaki)

Brüder, wir wünschen den Frieden. Alle roten Menschen wünschen den Frieden.
Aber wo der weiße Mann hinkommt, da gibt es keinen Frieden, außer im Inneren unserer Erde.
Chief Tecumseh (Shawnee)

Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage.
Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind, jeder Tag ist gut.
Weil du am Leben bist, ist jeder Tag gut.
Henry Old Coyote (Crow)

Wenn du dein Herz nicht hart werden lässt, wenn du deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir mit Zuneigung antworten.
Sie werden dir freundliche Gedanken schenken. Je mehr Menschen du hilfst, desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein. Dass Menschen dir wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum.
 Henry Old Coyote (Crow)

Ich sitze in freier Natur am See.
Die Weißen möchten, dass wir wie sie so hart arbeiten, wie sie viel Geld verdienen, damit wir uns, wie sie,
ein Auto kaufen und wie sie in freier Natur, an einem See, Urlaub machen können und angeln.
Jedoch - wir sitzen schon in freier Natur, am See ...
Kanadischer Indianerspruch

Andere Religionen belehren ...
Unsere meint, dass das Herz jedem Menschen seinen eigenen Weg zeigt.
Wenn immer der rote Jäger auf seinen Streifzügen etwas erblickt, was eindrucksvoll und erhaben ist,
verharrt er einen Augenblick in andächtigem Schweigen. Für ihn ist es nicht notwendig, einen von sieben Tagen zu heiligen, denn für ihn ist jeder Tag heilig.
Ohiyesa (Sioux)

Kein Mensch kann seine Mutter besitzen, keiner kann die Erde zu seinem Eigentum machen.
Ojibwa

Menschen, die nur arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.
Smohalla (Nez Perce
)

Bedenkt, dass alles, was ihr braucht, Geschenke der Erde unten, des Himmels oben und der vier Winde sind.
Wenn ihr euch gegen diese Elemente vergeht, wird es schlimme Konsequenzen für euch haben ...
Sioux-Legende von White Buffalo Maiden

Das Land mit seinen Bäumen war den Weißen gleichgültig.
Wir fällen keine Bäume, sondern nutzen nur totes Holz. Aber die Weißen sprechen die Bäume sogar aus der Erde und zerhacken sie. Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt hat, hat sie Wunden.
Wintu

Man in the Maze - Symbol der Hopi, aber auch bei den Kelten bekannt als Mutter Erde Symbol - Der Mensch im Maislabyrinth.